Heimatmuseum

Adresse

Heimatmuseum Münchingen
Kirchgasse 1
70825 Korntal-Münchingen
Telefon 07150 9207-1525
Fax 07150 9207-1540
museum@korntal-muenchingen.de

Museumsleiterin

Dr. Sabine Rathgeb
Sprechstunde: Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr


Öffnungszeiten:

Dienstag 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 11.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr

Sollte das Museum während der Öffnungszeiten ausnahmsweise nicht geöffnet sein, wenden Sie sich bitte an den Heimatverein Münchingen e.V. unter

Telefon 07150 6148 oder 07150 915294.

Führungen für Erwachsene und Kinder auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Der Eintritt ist frei

Sonderöffnungszeiten anlässlich des Münchinger Adventsmarktes am Sonntag, den 2. Dezember 2018 ist das Museum durchgehend von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet!


So finden Sie uns:

Anfahrt mit dem Auto über die Autobahn A 81, Ausfahrt Korntal-Münchingen (Stadtteil Münchingen)

Stadtplan (859,2 KB)


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Stadtteil Münchingen von Korntal aus mit der Strohgäubahn sowie dem Bus Linie 612 zu erreichen.
Münchingen wird außerdem von den Buslinien 535 (Ludwigsburg – Ditzingen)
und 501 (Stuttgart-Feuerbach – Schwieberdingen – Hemmingen) angefahren.


Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen

Krankenmord im Nationalsozialismus - Grafeneck 1940
Geschichte und Erinnerung
Euthanasieopfer aus Korntal-Münchingen

16. November 2018 bis 6. Januar 2019

Unter der Tarnbezeichnung „Aktion T4“ wurden zwischen Januar 1940 und August 1941 in Deutschland mehr als 70.000 Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie seelischen Krankheiten ermordet. Eine der sechs zu diesem Zweck eingerichteten Tötungsanstalten befand sich in Schloss Grafeneck auf der schwäbischen Alb. Dorthin wurden zwischen Januar und Dezember 1940 Patienten aus den baden-württembergischen Heilanstalten deportiert und anschließend in einer Gaskammer getötet. Die Wanderausstellung der Gedenkstädte Grafeneck e.V. erinnert an die grausamen Krankenmorde der Nationalsozialisten, denen auch vierzehn Menschen aus Korntal und Münchingen zum Opfer fielen. Zehn von ihnen wurden in Grafeneck umgebracht.

Begleitprogramm:
Freitag 30.11.2018, 18 Uhr
Euthanasieopfer in Korntal-Münchingen
Vortrag mit Stadtarchivar Alexander Brunotte
in Kooperation mit der VHS Korntal-Münchingen

In ihrem Vortrag berichten Stadtarchivar Alexander Brunotte und Historiker Christian Hofmann über die von ihnen erforschten Biographien von Euthanasie-Opfern aus Korntal-Münchingen im historischen Kontext. Neben den vierzehn Ermordeten, die aus Kliniken und Pflegeheimen in die Tötungsanstalten Grafeneck bzw. Hadamar deportiert wurden, wird auch das Schicksal eines Münchinger Gendarmeriemeisters erläutert, der unfreiwillig zum Mittäter und schließlich zum Kritiker der Krankenmorde wurde und deshalb im KZ Sachsenhausen starb. Die Lebensgeschichte eines Mittäters, der nach dem zweiten Weltkrieg unbehelligt in Stuttgart Stammheim wohnte und bei der Lackfabrik Votteler im Stadtteil Kallenberg arbeitete, wird derzeit von Prof. Christoph Kopke aus Berlin erforscht und ebenfalls in dem Vortrag vorgestellt. Die umfassenden Forschungsergebnisse werden 2019 in Form eines Buches veröffentlicht werden. Die beiden beteiligten Autoren Alexander Brunotte und Christian Hofmann berichten über den Entstehungsprozess dieses Buches und lesen am Freitag Abend im Heimatmuseum bisher unveröffentlichte Passagen daraus vor.


Heimatmuseum Münchingen
Eintritt frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Den Flyer zur Ausstellung Krankenmord im Nationalsozialismus finden Sie hier. (2,026 MB)

Nikolaustag im Heimatmuseum am 6.12.2018




Presse und Rückblick Veranstaltungen

Ausführlicher Bericht über das Heimatmuseum Münchingen
"Ein Museum für viele und vieles"  in der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 23. August 2018

Link bitte hier klicken.


Dreharbeiten des SWR-Fernsehens in der Jaeger-Ausstellung

Das Team des SWR-Fernsehens bei den Dreharbeiten im Heimatmuseum

Am Freitag den 14.7.2017 begaben sich Gabriele Damasko und ihr Team vom SWR-Fernsehen im Heimatmuseum sowie im Ortskern von Münchingen auf die Spuren von Gustav Jaeger, dem schwäbischen Unternehmer, der mit seiner Wollwäsche weltweit bekannt und zum Millionär wurde. Gedreht wurde sowohl in der Ausstellung als auch beim Schloss, wo Jaeger als Kind einige Zeit wohnte. Außerdem wurden Aufnahmen im Firmenarchiv des Wäschegeschäftes Maute Benger in der Stuttgarter Königsstraße gemacht, das für die Ausstellung zahlreiche Leihgaben zur Verfügung gestellt hat. Für den Bericht in der SWR-Landesschau wurden Ausstellungsmacherin Dr. Sabine Rathgeb sowie die Ururenkelin von Jaeger, Selma Gienger, interviewt.

Beitrag in der SWR-Landesschau vom 25.7.2017  (26,991 MB)


Rückblick Veranstaltungen

Führung "Geschichten Rund ums Backhaus"


Ewald Gaukel bei der Führung am Backhaus
Rotraut Völlm trägt ein Gedicht vor

Bei schönem Sommerwetter versammelte sich am Freitag, den 13. Juli über dreißig Teilnehmer, die gespannt den Erzählungen von Ewald Gaukel vom Heimatverein über das Backen im historischen Backhaus in der Hinteren Gasse lauschten. Passenderweise wurde der Ofen gerade vom DRK für das Backhausfest eingeheizt, so dass aus dem Kamin der Rauch des Holzfeuers aufstieg. Die Zuhörer hatten zahlreiche praktische Fragen zum Brotbacken und zur Technik des Backofens. Viele hatten nach der Führung Lust, das Backen im Holzofen selbst auszuprobieren. Allen wurde aber auch deutlich mit wieviel Aufwand das früher verbunden war, während man heute nur seinen elektrischen Backofen anschalten muss. Für einen stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung in beschwingter Runde sorgten die lustigen schwäbischen Mundartgedichte vorgetragen von Rotraut Völlm.


Finissage der Ausstellung "Märchenwelten in Schwarz und Weiß" mit Lesung von Barbara Stamer

Gut besuchte Finissage der Goller-Ausstellung
 
Über 80 Besucher kamen am Sonntag, den 4. Februar 2018, zur Abschlussveranstaltung der Ausstellung mit Werken der Korntaler Scherenschnittkünstlerin Hedwig Goller. Barbara Stamer las vor den begeisterten Zuhörern, die dichtgedrängt im Ausstellungsraum saßen, Passagen aus den Märchen der schwäbischen Romantiker Eduard Mörike und Justinus Kerner. Eindrucksvoll erläuterte sie die komplexe Bildsprache der von diesen nicht immer einfachen Texten inspirierten Scherenschnitte ihrer Mutter Hedwig Goller. „Ein schöner Sonntagnachmittag mit Geschichten und Märchen zu den Scherenschnitten von Hedwig Goller, wunderbar vorgetragen von Barbara Stamer“ lautet einer der vielen begeisterten Einträge im Gästebuch des Museums.